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Lebensübungen > Der Weg zum wahren Leben
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Mangelnde Selbstbeherrschung 
bei Schriftgelehrten, und bei jenen, die ihnen bewusst glauben oder von der wichtigen Liebtätigkeit garnichts wissen



Von der Untersuchung und Offenbarung des Lebenszustandes derer in der protestantischen Kirche, die Gelehrte und Weise heißen, weil sie sich in dem von der Liebe getrennten Glauben und in der Rechtfertigung und Seligmachung durch ihn allein bestärkt haben; von diesen wird von V. 1-13 gehandelt. 

Von der Untersuchung und Offenbarung derjenigen in ihr, die nicht so gelehrt und weise, aber auch im bloßen Glauben sind, und leben wie es sie gelüstet; von diesen wird von V. 13-20 gehandelt. 

 Zuletzt von denen in ihr, die nichts wissen, als daß der Glaube alles sei, was den Menschen selig macht, und daß es außer ihm nichts gebe, V. 20,21.



Der neunte Träger (der Lebenskräfte) lautet: 



Gott, der Herr, hat dir mannigfache Sinne und Kräfte verliehen. 

Diese sollst du im Zaume halten wie ein junges Bäumchen im Garten deines Lebens, damit es mächtig heranwachse zur riesigen Kraft und Stärke eines mächtigen Baumes. 

Wenn du aber solche deine Sinne, Triebe und Begierden nach allen Richtungen herumschießen lässest, so wird dein Lebensbaum nie zur vereinten Kraft erwachen, sondern entweder verdorren oder zu einem nichtigen Gebüsche und Gestrüppe werden, in dem sich wohl allerlei Geschmeiß aufhalten wird, aber die Vögel des Himmels werden nimmer da ihre Wohnung nehmen.



Der Weg zur Erlösung Teil 9:



[HIM 3.400617.9] Der Geist nämlich hat eben auch wie der Leib und wie die Seele entsprechende geistige Organe – 
  • als gleich dem Gehöre und der Vernunft die Empfindung oder die Wahrnehmung
  • gleich dem Lichte und dem Verstande den Willen
  • gleich dem Geschmacke und dem Behagen der empfangenen Eindrücke des Schalls und des Lichtes die Aufnahmefähigkeit alles Welttümlichen in entsprechenden Formen,
  • gleich dem des Geruchs und der Wahrnehmung von Gut und Böse die Einsicht von Wahrem und Falschem 
  • und endlich gleich dem allgemeinen Gefühle und dem Bewußtsein des naturmäßigen Lebens die aus diesem allen hervorgehende Liebe.


 
 
 
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