14 - A-SITE

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

14

Lebensübungen > Der Weg zum wahren Leben
 
- 14 -


DER NEUE HIMMEL IM MENSCHEN 



Auch in dieser widerchristlichen Zeit gibt es Menschen, die sich davon nicht einvernehmen lassen!

Das Lamm und die Seinen

Vom neuen christlichen Himmel; derselbe wird beschrieben von V. 1-5. 

(V. 1) Und ich sah, und siehe das stand auf dem Berge Sion, und mit ihm hundertvierundvierzigtausend,
bedeutet, 
 daß der Herr jetzt in dem neuen Himmel aus den Christen sei, die Ihn als Gott des Himmels und der Erde anerkannten, und in den Wahrheiten der Religionslehre aus Ihm durch das Wort waren; 144000 ist eine Entsprechung, keine festgelegte irdische Zahl.
welche den Namen Seines Vaters auf ihren Stirnen hatten,
bedeutet, daß bei ihnen Anerkennung des Göttlichen und des Göttlich-Menschlichen des Herrn sei. Denn die Barmherzigkeit des Vaters kam SELBST als Sohn hernieder. 

(V. 2) Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel wie vieler Wasser Stimme,
bedeutet, den Herrn sprechend durch den neuen Himmel aus den göttlichen Wahrheiten;
und wie die Stimme eines großen Donners,
bedeutet, und aus der göttlichen Liebe;
und ich hörte eine Stimme von Harfenspielern, spielend auf ihren Harfen,
bedeutet, das aus der Fröhlichkeit des Herzens kom- mende Bekenntnis des Herrn von seiten der geistigen Engel in den unteren Himmeln.

(V. 3) Und sie sangen wie ein neues Lied vor dem Throne und vor den vier Tieren und vor den Ältesten,
bedeutet, die Lobpreisung und Verherrlichung des Herrn vor Ihm und vor den Engel der oberen Himmel;
und niemand konnte das Lied lernen außer die hundertvierundvierzigtausend,
bedeutet, daß von den Christen keine anderen, als die, welche vom Herrn in diesen neuen Himmel aufgenommen worden, einsehen und anerkennen konnten, daß der Herr allein der Gott des Himmels und der Erde sei;
Erkaufte von der Erde,
bedeutet, daß es die seien, die in der Welt vom Herrn wiedergeboren und so erlöst werden konnten. 

(V. 4) Diese sind es, die sich mit Weibern nicht befleckt haben, denn sie sind Jungfrauen,
bedeutet, daß sie die Wahrheiten der Kirche nicht geschändet, sie nicht mit falschen Glaubens- lehren verunreinigt, sondern das Wahre, weil es wahr ist, geliebt haben. Sie sind es, die dem Lamme nachfolgen, wohin es geht,
bedeutet, daß sie mit dem Herrn verbunden seien durch die Liebe und den Glauben an Ihn, weil sie nach Seinen Geboten gelebt haben;
Und sie wurden erkauft aus den Menschen,
bedeutet hier das Nämliche wie oben;
als Erstlinge, Gott und dem Lamme,
bedeutet, das Anfängliche des christlichen Himmels, welcher anerkennt, daß ein Gott ist, in dem eine Dreieinheit ist, und daß der Herr dieser Gott ist.

(V. 5) Und in ihrem Munde ward kein Trug erfunden,
bedeutet, daß sie nicht mit List und Absicht reden, noch (andere) für das Falsche und Böse einnehmen;
denn sie sind unbefleckt vor Gottes Thron,
bedeutet, weil sie im Wahren aus dem Guten vom Herrn sind. 

Die Botschaft der drei Engel
 Verkündigung der frohen Botschaft von der Ankunft des Herrn, und von der neuen Kirche alsdann, V. 6,7,13. 

(V. 6) Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, welcher ein ewiges Evangelium hatte, es zu verkündigen den auf Erden Wohnenden,
bedeutet, die Verkündigung der Ankunft des Herrn und der neuen Kirche, die von Ihm aus dem Himmel herabsteigen soll;
und allen Völkerschaften und Stämmen und Sprachen und Völkern,
bedeutet, allen, die aus Religion im Guten sind und durch die Religionslehre im Wahren.

(V. 7) Rufend mit starker Stimme: Fürchtet Gott,
bedeutet, die Ermahnung, nichts Böses zu tun, weil es wider den Herrn ist;
und gebet Ihm Herrlichkeit; denn die Stunde Seines s ist gekommen,
bedeutet, die Anerkennung und das Bekenntnis, daß alles Wahre des Wortes vom Herrn sei, und jeder Mensch nach demselben werde et werden;
und betet Ihn an, Der den Himmel und die Erde und das Meer und die n gemacht hat,
bedeutet, daß der Herr allein verehrt werden solle, weil Er allein Schöpfer, Heiland und Erlöser ist, und aus Ihm allein der Himmel der Engel und die Kirche und alles in ihnen ist. 

Ermahnung
Ermahnung, daß man abgehen solle von dem von der tätigen Liebe getrennten Glauben, in dem die heutige (Swedenborgs Zeit) Kirche steht, V. 9-12. 

(V. 8) Und ein anderer Engel folgte und rief: Gefallen, gefallen ist , die große Stadt,
bedeutet, daß nun die römisch-katholische Religion in Rücksicht ihrer Grundsätze und Lehren zerstört worden sei;
denn mit dem Wein des Zornes ihrer Hurerei hat sie getränket alle Völker- schaften,
bedeutet, weil sie durch Entheiligung des Wortes und durch Schändung des Guten und Wahren der Kirche alle verführt hat, die sie ihrer Herrschaft unterwerfen konnte.

(V. 9) Und ein dritter Engel folgte ihnen und rief mit lauter Stimme,
bedeutet weiteres vom Herrn über die, welche in dem von der tätigen Liebe getrennten Glauben stehen;
so jemand das Tier anbetet und sein Bild, und nimmt das Malzeichen an seine Stirn und an seine Hand,
bedeutet, wer die Lehre von der Rechtfertigung und Seligmachung durch den bloßen Glauben anerkennt und annimmt und sich in ihr bestärkt und nach ihr lebt;

(V. 10) so wird auch er trinken von dem Zornwein Gottes, der mit lauterem gemischt ist im Becher Seines Grimmes,
bedeutet, daß sie das Gute und Wahre des Wortes verfälschen, und nachdem sie es verfälscht, es ins Leben übergehen lassen;
und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und dem ,

(V. 11) und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen in die Zeitläufe der Zeitläufe,
bedeutet, die Liebe zu sich und zur Welt und die aus diesen entspringenden Begierden, so wie den Stolz auf eigene Einsicht und die Qual in der Hölle, die hieraus entstehen;
und es werden keine Ruhe haben Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Malzeichen seines Namens angenommen hat,
bedeutet, den Zustand beständiger Unseligkeit bei denen, die jenen Glauben anerkennen und annehmen, ihn bestätigen und nach ihm leben.

(V. 12) Hier ist Geduld der Heiligen, hier sind die Gottes halten und den Glauben ,
bedeutet, daß der Mensch der Kirche des Herrn durch Versuchungen, die von jenen her- kommen, geprüft werde, wie er beschaffen sein in Ansehung des Lebens nach den n des Wortes und in Ansehung des Glaubens an den Herrn. 

(V. 13) Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel zu mir sagen: (Schreibe:) Selig sind die Toten, die im Herrn sterben von nun an,
bedeutet, eine vom Herrn gegebene Vorhersage in betreff des Zustandes derer nach dem Tode, die zu Seiner neuen Kirche gehören werden, daß sie das ewige Leben und die ewige Seligkeit haben werden;
ja, der Geist spricht, daß sie ruhen sollen von ihren Arbeiten,
bedeutet, daß das göttlich Wahre des Wortes lehre, daß die, welche deshalb ihre Seele ängstigen und ihr Fleisch kreuzigen, den Frieden im Herrn haben werden;
denn ihre Werke folgen ihnen nach,
bedeutet, so wie sie geliebt und geglaubt und demgemäß gehandelt und geredet haben. 

Ernte und Weinlese
Prüfung der letzteren und Offenbarmachung, daß ihre Werke böse seien, V. 14-20.

(V. 14) Und ich sah, und siehe eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß Einer, Der dem Menschensohne glich,
bedeutet, den Herrn in Ansehung des Wortes;
und auf Seinem Haupte eine goldene Krone hatte und in seiner Hand eine scharfe Sichel,
bedeutet, die göttliche Weisheit aus Seiner göttlichen Liebe und das göttlich Wahre des Wortes.

(V. 15) Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel,
bedeutet, den Himmel der Engel;
und rief mit lauter Stimme dem auf der Wolke Sitzenden zu: Lege Deine Sichel an und ernte, denn die Stunde zu ernten ist für Dich gekommen, denn die Ernte der Erde ist dürr geworden,
bedeutet, das Gebet der Engel des Himmel zum Herrn, daß Er ein Ende mache und halte, weil der letzte Zustand der Kirche jetzt da sei.

(V. 16) Und Der auf der Wolke saß, schlug Seine Sichel an, und die Erde ward geerntet,
bedeutet, das Ende der Kirche, weil nichts göttlich Wahres mehr in ihr ist.

(V. 17) Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel, der im Himmel war, und auch er hatte eine scharfe Sichel,
bedeutet, die Himmel des geistigen Reiches des Herrn, und das göttlich Wahre des Wortes bei ihnen.

(V. 18) Und ein anderer Engel ging vom Altar aus, und hatte Gewalt über das Feuer,
bedeutet, die Himmel des himmlischen Reiches des Herrn, die im Guten der Liebe vom Herrn sind;
und rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lauter Stimme zu und sprach: Schlage deine scharfe Sichel an und schneide die Trauben des Weinstocks der Erde,
bedeutet, die aus dem Guten Seiner Liebe durch das göttlich Wahre Seines Wortes hervorgehende Einwirkung des Herrn in die Werke der Nächstenliebe und des Glaubens bei den Menschen der christlichen Kirche;
denn seine Beeren sind reif geworden,
bedeutet, weil der letzte Zustand der christlichen Kirche da sei.

(V. 19) Und der Engel schlug seine Sichel an das Land und schnitt den Weinstock der Erde,
bedeutet, das Ende der heutigen christlichen Kirche;
und warf ihn in die große Kelter der Zornes Gottes,
bedeutet, die Prüfung der Beschaffenheit ihrer Werke, daß sie böse seien.

(V. 20) Und gekeltert ward die Kelter außerhalb der Stadt,
bedeutet, daß die aus der kirch- lichen Glaubenslehre hervorgehenden Werke in Rücksicht ihrer Beschaffenheit nach den gött- lichen Wahrheiten des Wortes geprüft worden seien;
und es ging Blut aus der Kelter bis an die Zügel der Pferde,
bedeutet, daß dem Worte durch verderbliche Verfälschungen des Wahren Gewalt angetan, und daher der Verstand so verschlossen worden sei, daß der Mensch kaum mehr vom Herrn unterrichtet und so durch die göttlichen Wahrheiten geführt werden kann;
tausend- sechshundert Stadien weit,
bedeutet, lauter FALSCHESdes Bösen.




Der Weg zur Erlösung Teil 14:



Seht, daher kommen denn auch die Versuchungen, da ein jedes dieser ausgebornen Wesen der Hölle unablässig Versuche macht, irgend wo nur immer möglich ins Leben der Seele einzugreifen. 

Und wenn dann der Mensch nicht kräftig mit der neugebornen Liebe aus Gott selbstwillig den Bestien entgegentritt, so strömen dann sie verheerend in alle Organe der Seele und setzen sich da gleich saugenden Polypen fest an den Stellen, da der Geist einfließen soll in die Seele, und verhindern so der Seele die Aufnahme des Lebens aus dem Geiste und so auch durch ihn das der göttlichen Liebe. 

So nun der Geist sieht, daß er sich nicht erweitern kann, um eine Fülle des neuen Lebens aus Gott in sich aufzunehmen, so zieht er sich wieder zurück in sein stummes Bläschen – und so in ihm auch noch um so mehr Meine Liebe, die da ist der Gott in den Menschen.
[HIM 3.400617.14] 



Der himmlische Rat

[RB 1.78.14] Spricht die Helena: "O Du mein Gott und Du mein Herr! Ja, da freilich, wenn Du mir gut bist und mir auch gut bleiben magst, kann man sich nicht fürchten! 

Aber wenn einem darauf gleich Deine alleinige, endlos allerheiligste Gottheit einfällt, zu der sich denn doch kein Sünder nahen darf und auch nicht nahen soll - so kommt's mir denn doch vor, daß Du unsereins nur gar zu geschwinde verdammen könntest! Besonders wenn Du etwa doch möglicherweise so ein bißchen in einen Zorn kämest! Früher habe ich mich freilich nicht gar so gefürchtet vor Dir, weil ich da noch nicht gewußt habe, wer Du so ganz eigentlich bist. Ich hielt Dich für irgendeinen älteren Heiligen nur und dadurch auch, wie Du selbst sagtest, für einen intimen Freund Gottes, der für mich bei Gott eine wirksame Vorbitte tun könnte. - Aber jetzt, oh, oh welch eine schreckliche Enttäuschung - bist Du Gott der Allmächtige! O weh, o weh, wer sich vor Gott dem Allmächtigen nicht fürchten!? - 

Und jetzt Du auch noch einen Rat halten, wahrscheinlich zum Jüngsten Gerichtstage!? O jemine, o jemine! Und da soll ich mich nicht fürchten als eine so große Sünderin vor Dir?!"




Vorsichtig (vergebend), aber sagen und tun was nötig ist - ohne Angst:



Aus dem Keltischen:
Straiph (Buchstabe St) ist der Schwarzdorn (Schlehen), die Hecke an einem Strom ist Straiph.
Vorsichtige Bemühung
Stärkstes Rot (auch auf Metall)
Vom Feuer aufsteigender Rauch
Zunahme der Geheimnisse (Wissens)
Spirituelles Resumee: Keine Angst vor dem irdischen Tod, wir leben weiter, aber auch entsprechend dem, wie wir sind. Deswegen: Wenn etwas gesagt oder getan werden muss, dann eben keine Angst vor weltlichen Folgen. Aber alles Mögliche für die Zurückbleibenden tun, Schuld begleichen.



Güte (Barmherzigkeit) macht weise, eins mit dem Geist Gottes:



Bhagavad Gita Vierzehntes Kapitel: 
Guna-traya-Vibhâga-Yoga - der Yoga der Unterscheidung der drei Erscheinungsweisen

DER ERHABENE SPRACH *
1. Weiter will ich dir verkünden das höchste Wissen, das es gibt,
Welches kennend die Weisen all höchste Vollkommenheit erreicht.
2. Auf dieses Wissen fest gestützt sind eins geworden sie mit mir,
Auch Weltschöpfung, Weltvernichtung bringt ihnen nicht Geburt und Schmerz.
3. Das große Brahman ist mein Schoß, in den ich leg' den Lebenskeim,
Das Werden aller Wesen hat dort seinen Ursprung, Bhârata.
4. In allen Mutterschößen, Freund, welche Gestalten auch entstehn,
Brahman ist deren Mutterschoß, den Samen geb' als Vater ich.

5. Güte, Leidenschaft, Finsternis, die Qualitäten der Natur,
Sie fesseln in dem Leibe hier den Geist, den unvergänglichen.

6. Güte ist strahlend, leidenlos, weil sie von allen Flecken frei,
Sie fesselt durch das Hängen an dem Glück und an dem Wissen dich.

7. Die Leidenschaft ist voll Begehr, erzeugt das Hängen an dem Durst
Sie fesselt deine Seele hier durch Hängen an der Tatenlust.
8. Finsternis aus Nichtwissen stammt und alle Sterblichen betört,
Sie fesselt durch Nachlässigkeit, Faulheit und Schlaf, o Bhârata.

9. Güte läßt hängen an dein Glück, Leidenschaft an der Tatenlust,
Finsternis in Nachlässigkeit, nachdem das Wissen sie umhüllt.

10. Zwingst Leidenschaft und Dunkel du, dann tritt die Güte siegreich vor,
Wenn Leidenschaft und Güte-Dunkel; wenn Güt' und Dunkel-Leidenschaft.
11. Wenn in des Leibes Pforten all des Wissens helles Licht erscheint,
Dann wisse wohl, dann wuchs in ihm die Qualität der Güte groß.

12. Habsucht, Streben, Unternehmen von Taten, Unruh und Begier,
Diese entstehn, o Bhârata, wenn Leidenschaft erwachsen ist.
13. Ein finstres Wesen, Nichtstreben, Nachlässigkeit, Betörung auch,
Diese entstehn, o Kuru-Sohn, wenn Finsternis erwachsen ist.

Weitere Steigerung nach Ablegung des Körpers:
14. Ward Güte in dem Menschen groß, dann nach dem Tod erreichet er
Jene fleckenlosen Welten der höchsten Wissens Kundigen.
...



DA YU: Der Besitz von Großem



I GING Zeichen 14 

Das Feuer am Himmel. So hemmt der Edle das Böse und fördert das Gute und gehorcht so des Himmels gutem Willen.

Das Weiche (Milde) erhält den geehrten Platz. Durch Gemeinschaft mit Menschen fallen einem die Dinge sicher zu. Darum folgt darauf "Der Besitz von Großem". Der Besitz des Großen deutet auf die Menge. 

Sein Charakter ist fest und stark und geordnet-klar, findet Entsprechen im Himmel und geht mit der Zeit; darum heißt es: "Erhabenes Gelingen!"


 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü