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Fasten

Heilung > Fremdkörper und Gifte
Siehe, ihr fastet, daß ihr hadert und zanket und schlaget mit gottloser Faust. Wie ihr jetzt tut, fastet ihr nicht also, daß eure Stimme in der Höhe gehört würde. Jesaja 58.4

Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer sehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Angesicht, auf daß sie vor den Leuten scheinen mit ihrem Fasten. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin. Matthäus 6.16 

 
245. Kapitel — Henochs Rede über das Wesen der Ernährung. Eine Mahnung zur Mäßigkeit

1] Als alle die Vorbenannten nun vollends im Hause Lamechs anlangten, da fragte alsbald der Lamech den Henoch, ob es nicht an der Zeit wäre, ein Mahl zu sich zu nehmen.

2] Und der Henoch erwiderte dem Lamech: „Bruder, du wünschest es in deiner Natur nach deiner alten Gewohnheit; also laß es auch geschehen nach deinem Wunsche! Doch sei dabei unsertwegen nicht besorgt; denn wir empfinden das Bedürfnis eines Mahles noch nicht, indem wir noch übersättigt sind von der großen Liebe und Gnade des Herrn, die uns an diesem Tage so überschwenglich reichlich zuteil geworden ist!
3] Denn siehe, nicht allein vom irdischen Brote lebt der Mensch, sondern vielmehr vom Worte Gottes!

4] So du aber issest das natürliche Brot und wirst dadurch gesättigt und genährt, da frage dich und sage: ,Warum und wie hat mich denn das naturmäßige Brot oder überhaupt die naturmäßige Speise gesättigt und genährt?‘,
5] Und du wirst in dir die allzeit überaus vollgültige Antwort bekommen: ,Weil auch all die naturmäßige Leibeskost dem ewigen, allmächtigen Worte Gottes entstammt!‘

6] Nun siehe, wenn dich aber schon das gefestete und hart gebannte Wort Gottes sättigt und nährt, um wieviel mehr wird solches das freie, ungebannte, lebendigste Wort, frisch aus dem Munde Gottes gehend, zu bewirken imstande sein!
7] Wir selbst entstammen ja dem Worte Gottes, also kann es ja auch für uns ewig nichts Ernährenderes und Sättigenderes geben als eben nur das lebendige Wort Gottes!
8] Also lebt der Mensch nicht allein vom Brote und aller anderen weltlichen Kost, sondern er lebt vielmehr von jeglichem Worte, das dem Munde Gottes entstammt!

9] Es soll aber damit gar nicht gesagt sein, als solle der Mensch darum die natürliche Kost nicht genießen, da sie doch Gott darum erschaffen und sogar sichtbar vor uns allen dieselbe mit uns gegessen hat; aber nur zum Hauptbedürfnisse soll sie uns nicht werden!
10] Siehe, Lamech, auch solches gehört in die Ordnung der göttlichen Dinge!

11] Ich sage dir aber: Sei allzeit mäßig im Genusse der naturmäßigen Kost; denn in ihr liegt eine große Versuchung.

12] Du kannst es mir völlig glauben: Wenn wir das natürliche Brot essen und die Früchte des Erdbodens, so müssen wir dabei sehr behutsam sein, daß wir durch ihre grobe sinnliche Last nicht den unsterblichen Geist erdrücken!
13] Denn solches magst du schon an den gefräßigen Kindern gar klar erschauen, wie sie eben durch ihre starke Gefräßigkeit sich verdummen und also dann zu nichts geistig Tüchtigem fähig sind, dagegen die stets mehr nüchternen Kinder gar bald feine Denker werden.
14] Wie aber solches gar leicht ersichtlich bei den Kindern der Fall ist, also ist es auch um so mehr der Fall bei dem erwachsenen Menschen, indem dieser ausgebildeter Leidenschaften fähig ist, die dem Kinde noch fremd sind.
15] Ich sage dir, lieber Bruder Lamech, in der natürlichen Kost nimmst du Naturmäßiges auf, und dieses wird in dir nicht vergeistigt, sondern es vernaturmäßigt nur deinen Geist; aber im Worte nimmst du Geistiges auf, und dieses sättigt, nährt und stärkt den Geist zum ewigen Leben.

16] In der naturmäßigen Kost wird der Leib genährt und der Geist gedrückt und zum Fasten genötigt; aber durch die geistige Kost gewinnen beide: der Geist wird kräftig und mächtig und seine Sinne endlos scharf, und der Leib wird dann durch den Geist geschmeidig, genügsam, dauerhaft und wird kräftig erhalten wie ein gut gewebtes Kleid aus feinen, aber in sich desto zäheren und stärkeren Fäden.

17] In der naturmäßigen Kost ruhen verdorbene Geister, und hat der Mensch deren zuviel in sich aufgenommen, so werden sie dann des eigenen Geistes Meister 

und untergraben seine Wesenheit gleich also, wie die argen Nagekäfer und Nagewürmer einen Baum untergraben, seine Wesenheit zerstören und ihn endlich wohl ganz zugrunde richten.

18] Die geistige Kost aber ist dem Geiste ein belebender Regen vom Himmel, unter welchem er gar bald zu einer herrlich kräftigen und wohlduftenden Blume des ewigen Lebens erblühen wird.

19] Solches also, Bruder Lamech, sollst du auch allezeit beachten und dich und dein Volk danach ziehen!
20] Da du nun aber solches erfreulich und wohlwillig vernommen hast, also magst du denn auch für uns alle ein gerechtes Mahl richten lassen, – aber mit Maß und Ziel! Amen.“
 
"Fasten" ist nicht nur ernährungsbedingt gemeint, sondern ist auch ein Ablegen schlechter Eigenschaften. 

Und auch hier gilt es das nicht mit "saurem" Gesicht zu machen, sondern gleichzeitig die Liebe zu Jesus zu stärken und sich zu freuen,
dass nach gewissen "Entzugserscheinungen" dann endlich Ruhe ist vor den Quälgeistern, die versklaven. 
Sowohl vor den inneren, als auch vor den äußeren höllischen "Regenten".

Um im diesen Sinne richtig "fasten" zu können, gilt es das Gewissen gut aufgebaut zu haben, also zu verstehen, was welche Folgen hat.
Das lebensvernichtendste Hindernis ist der Hochmut, der nicht nur innerlich finster macht, sondern aus welchem auch alle anderen Übel entstehen. 

Baut man also das Gewissen auf statt es manipulativ zerstören zu lassen (Erzeugung seelischer Kretins, Einflüsse übler Geister)
und hält man sich dann auch danach, was da dieses "fasten" beinhaltet,
so ergeben sich innerlich und äußerlich wundersame Folgen.

Durch diese Minderung der folgeschweren Eigenschaften in uns wird Platz gemacht für die Mehrung durch das Wahre und Gute, das Jesus uns so gerne geben möchte! 
Dies bedeutet auch "Bereitet dem Herrn den Weg!".


Gotteskinder wenden sich vom Höllentrug der Weltsüchtigen ab

[HIM 1.410501a.10] Es werden bei solcher Gelegenheit freilich die „weltsüchtigen Geschlechter der Erde“ heulen, jammern und wehklagen
da all ihr Höllentrug, der da in den zahllosen Kaufs- und Verkaufsartikeln besteht, außer allen Kurs kommen wird. 

(Anmerkung: Damit sind sowohl materielle Artikel und Dienstleistungen in weitem Sinne, als auch, und noch wichtiger, Lügen und verführende Tricks gegen die Glaubenswahrheit gemeint.
 Wie Versexualisierung, Hochmutsförderung - also alles, was unsere geistige Entwicklung behindert, aber uns als "gut" verkauft wird. 
Durch sinnvollen Gewissensaufbau und bei Befolgen aufkommender innerer Wahrheit weiß man dann, was welche Folgen hat und ist nicht mehr hereinlegbar.

Denn die Menschen Meines Zeichens werden mit den Weltträumern, Mäklern und Wechslern nicht mehr viel zu tun haben.




 
I GING 41. Sun - Die Minderung

oben Gen, das Stillehalten, der Bergunten Dui, das Heitere, der See

Das Zeichen stellt eine Minderung des unteren Zeichens zugunsten des oberen dar, indem der dritte, ursprünglich starke Strich nach oben gegangen ist und der ursprünglich schwache obere Strich an seine Stelle getreten ist. Das Untere wird also auf Kosten des Oberen vermindert. Das aber ist Verminderung schlechthin. 

Das Urteil
Minderung verbunden mit Wahrhaftigkeit
wirkt erhabenes Heil ohne Makel.
Man kann darin beharrlich sein.
Fördernd ist es, etwas zu unternehmen.
Wie übt man das aus?
Zwei kleine Schüsselchen mag man benützen zum Opfer.

Minderung bedeutet nicht unter allen Umständen etwas Schlechtes. Mehrung und Minderung kommen zu ihrer Zeit. Da gilt es, sich in die Zeit zu finden und die Armut nicht durch leeren Schein verdecken zu wollen. Wenn durch eine Zeit der geringen Dinge eine innere Wahrheit zum Ausdruck kommt, so darf man sich der Einfachheit nicht schämen. Sie ist dann gerade das richtige, das innere Kraft verleiht, durch die man dann wieder etwas unternehmen kann. Dann hilft die Kraft des Gehalts über die Schlichtheit der Form hinweg. Vor Gott bedarf es nicht des falschen Scheins. Auch mit geringen Mitteln läßt sich die Gesinnung des Herzens zum Ausdruck bringen.

Das Bild
Unten am Berg ist der See: das Bild der Minderung.
So bändigt der Edle seinen Zorn und hemmt seine Triebe.

Der See unten am Berg verdunstet. Dadurch wird er gemindert zu Gunsten des Bergs, der durch seine Feuchtigkeit bereichert wird. Der Berg ist (im negativen Sinne) das Bild eigensinniger Stärke, die sich zum Zorn verdichten kann, der See ist (im negativen Sinne) das Bild der unkontrollierten Lustigkeit, die sich zu leidenschaftlichen Trieben entwickeln kann, wenn sie auf Kosten der Lebenskräfte sich entwickelt. Da gilt es zu mindern: Der Zorn muß durch Stillehalten (der positive Sinn des Berges) gemindert werden, die Triebe müssen durch Einschränkung gehemmt werden. Durch diese Minderung der niederen Seelenkräfte werden die höheren Seiten der Seele bereichert. 

Querverweise:
Dass der Dunst (Leidenschaften) den "Zorn-Berg" fördert wird in der Bhagavad Gita mit "Aus der Begier entsteht der Hass" beschrieben. Und das sind auch die ersten zwei inneren Höllengrade, die dann auch zu Hass auf Gott (weil Er nicht das gibt, was ohne sich reinigen zu wollen, gewollt wird) und Herrschsucht werden.
 
 
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