Jugend Jesu und Auswirkung des Kreuzestodes - A-SITE

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Jugend Jesu und Auswirkung des Kreuzestodes

Basics > Niederkunft und Kreuzigung
The Psychology of Jesus - Swedenborg & Life
The Psychology of Jesus - Swedenborg & Life
Die innerliche Entwicklung Jesu während seiner Zeit im Fleisch geschah nach den aufgezeichneten Geschichten des AT. Und zwar entsprechend des inneren Sinnes. Siehe das Video "Psychology of Jesus" von der Swedenborg Foundation.
 
Vorrede

Vom Herrn Selbst kundgegeben als Einleitung zu Seiner Jugendgeschichte unterm 22. Juli 1843 und 9. Mai 1851 durch denselben Mund, den Er zum Organ dieses Werkes erwählte.


Lebenswandel in der Entwicklungszeit als Vorbild

[JJ 0.1] 1. Ich lebte die bekannte Zeit bis zum dreißigsten Jahre geradeso, wie da lebt ein jeder wohlerzogene Knabe, dann Jüngling und dann Mann, und mußte durch den Lebenswandel nach dem Gesetze Mosis die Gottheit in Mir – wie ein jeder Mensch Mich in sich – erst erwecken.
[JJ 0.2] Ich Selbst habe müssen so gut wie ein jeder andere ordentliche Mensch 

  • erst an einen Gott zu glauben anfangen 
  • und habe Ihn dann stets mehr und mehr mit aller erdenklichen Selbstverleugnung auch müssen 
  • mit stets mächtigerer Liebe erfassen 
  • und Mir also nach und nach die Gottheit erst völlig untertan machen. (seine eigene Kraft)

[JJ 0.3] Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen, und 
so kann nun deshalb auch ein jeder Mensch Mich geradeso anziehen, wie Ich Selbst die Gottheit in Mir angezogen habe, 
und kann mit Mir selbständig ebenalso völlig Eins werden durch die Liebe und durch den Glauben
wie Ich Selbst als Gottmensch in aller endlosen Fülle vollkommen Eins bin mit der Gottheit.


Nötges Wachstum trotz Fülle der Gottheit schon im Kinde

[JJ 0.4] 2. Auf die Frage, wie die Kindes-Wunder Jesu und dessen göttlich geistige Tätigkeit mit Seinem gleichsam isolierten Menschsein in den Jünglings- und Mannesjahren und in diesen wieder die in denselben verrichteten Wunder zusammenhängen, wenn man sich Ihn in diesen Jahren nur als Mensch denken solle, – diene als Antwort der Anblick eines Baumes vom Frühjahre bis in den Herbst.

[JJ 0.5] Im Frühjahre blüht der Baum wunderbar und beherrscht ihn eine große Tätigkeit. Nach dem Abfalle der Blüte wird der Baum wieder, als wäre er untätig. Gegen den Herbst hin aber erscheint der Baum wieder in seiner vollsten Tätigkeit: die Früchte, die sicher wunderbaren, werden gewürzt, gefärbt, schöner denn vorher die Blüte, und also gereift, und der ihnen gegebene Segen wird seiner Bande los und fällt als solcher in den Schoß der hungrigen Kindlein.

[JJ 0.6] Mit dem Auge des Herzens wird man imstande sein, dies Bild zu fassen, aber niemals mit den Augen des Weltverstandes. – Die fraglichen Stellen, ohne der Gottheit Jesu nahe zu treten, sondern diese im Glauben des Herzens, der da ist ein Licht der Liebe zu Gott, festhaltend – lassen sich nur zu leicht erklären, sobald man aus dem Herzen heraus rein wird

daß die volle Einung der Fülle der Gottheit mit dem Menschen Jesu nicht auf einmal, wie mit einem Schlage, sondern – wie alles unter der Leitung Gottes – erst nach und nach, gleich dem sukzessiven  Erwachen des göttlichen Geistes im Menschenherzen, und erst durch den Kreuzestod vollends erfolgt ist; 

obschon die Gottheit in aller ihrer Fülle auch schon im Kinde Jesus wohnte, aber zur Wundertätigkeit nur in der Zeit der Not auftauchte.

[JJ 0.7] 3. Der leibliche Tod Jesu ist die tiefste Herablassung der Gottheit in das Gericht aller Materie und somit die eben dadurch mögliche 


vollends neue Schaffung der Verhältnisse zwischen Schöpfer und Geschöpf.

[JJ 0.8] Durch den Tod Jesu erst wird Gott Selbst vollkommen Mensch 
und der geschaffene Mensch zu einem aus solcher höchsten göttlichen Gnade neu gezeugten Kinde Gottes, also zu einem Gotte, 
und kann erst also als Geschöpf seinem Schöpfer als dessen vollendetes Ebenmaß gegenüberstehen 
und in Diesem seinen Gott, Schöpfer und Vater schauen, sprechen, erkennen und über alles lieben 
und allein dadurch gewinnen das vollendete ewige, unzerstörbare Leben in Gott, aus Gott und neben Gott. 

(Anm. - aber dennoch hat die Annäherung auch unsererseits - wie oben beschrieben, mit Selbstverleugnung und Liebe zu geschehen.)


Satan kann die vollste Annäherung nicht mehr verhindern

Dadurch ist aber auch des Satans Gewalt (besser: Wille) dahin gebrochen
daß er die vollste Annäherung der Gottheit zu den Menschen, und umgekehrt dieser ebenalso zur Gottheit, nicht mehr verhindern kann.

[JJ 0.9] Noch kürzer gesagt: Durch den Tod Jesu kann nun der Mensch vollends mit Gott fraternisieren, 
und dem Satan ist da kein Zwischentritt mehr möglich; 
darum es auch im Worte zu den grabbesuchenden Weibern heißt: „Gehet hin und saget es Meinen Brüdern!“ – 
Des Satans Walten in der äußeren Form mag wohl stets noch bemerkbar sein, 
aber den einmal zerrissenen Vorhang zwischen der Gottheit und den Menschen kann er ewig nicht mehr errichten 
und so die alte unübersteigbare Kluft zwischen Gott und den Menschen von neuem wiederherstellen.

[JJ 0.10] Aus dieser kurzen Erörterung der Sache aber kann nun jeder im Herzen denkende und sehende Mensch sehr leicht und klar den endlosesten Nutzen des leiblichen Todes Jesu einsehen. Amen.


Das Jakobus-Evangelium über die Jugend Jesu.

Biographisches Evangelium des Herrn von der Zeit an, da Joseph Mariam zu sich nahm.

22. Juli 1843

[JJ 0.11] Jakobus, ein Sohn Josephs, hat solches alles aufgezeichnet; aber es ist mit der Zeit so sehr entstellt worden, daß es nicht zugelassen werden konnte, als authentisch in die Schrift aufgenommen zu werden. Ich aber will dir das echte Evangelium Jakobi geben, aber nur von der obenerwähnten Periode angefangen; denn Jakobus hatte auch die Biographie Mariens von ihrer Geburt an mit aufgenommen, wie die des Joseph. – Und so schreibe denn als erstes Kapitel:

Weiter auf dem Jakob Lorber Suchserver.
 
All die Auswirkungen des Kreuzestodes und der Auferstehung sind, wie beschrieben, nur durch zunehmende Demut und Liebe auch stets tiefer zu verstehen. 

Jesus kann uns nun bei wahrer Zuwendung zu Ihm bei jedem Schritt helfen!!

Dies ist ein Vorteil gegenüber Bösewichten der Welt, die nicht wissen, welche die Zusammenhänge nie wirklich verstehen können, mögen sie auch noch so viel lesen. 

Der Einfluss "Satans" und der "Evil Spirits" kann also unsere Liebe zu Jesus und damit seine "Einflüsterungen" ins Gewissen oder gereinigte Herz, seine Wirkkraft durch und für uns nicht verhindern, wenn wir uns nicht ablenken und verführen lassen.

Das ist ein wesentlicher Unterschied zu der Zeit vor dem Kreuzestod Jesu! Nun haben wir ein Vorbild und noch dazu wurden die Materiefessel so weit gelockert, dass die Kluft nicht mehr da ist, sondern Jesus direkt bei jedem Schritt von uns, so wir in die gute Richtung gehen, helfen kann.

Na wenn das keine frohe Botschaft ist!

Siehe auch:


Da bei Selbstzuwendung zu Jesus (samt Selbstverleugnung und Stärkung der Liebe) der Mensch als Sklave für die Bösen verlorengeht ...

... gehen die Strategien dahin, 

  • durch Täuschung den Menschen Jesus vergessen zu machen oder als Märchenfigur darzustellen, 
  • ihn auszureden, ihn als einen von vielen besseren Menschen oder Propheten zu degradieren 
  • oder Ihn gar (außerhalb der antichritlichen Kirchen) zu verbieten. 
  • Christen und deren Selbsteinschränkungen sollen als ewiggestrig lächerlich gemacht werden 
  • und durch Verführung wird das Antichristliche als "Leckerer" und weiser dargestellt. Fast das ganze Schulsystem basiert darauf.
  • Kinder sollen möglichst früh in die Fänge der Bösen gelangen, und Vorgangsweisen einlernen, welche die Hinwendung zu Jesu Werten aus den Gehirnen verbannt, wodurch sie "seelische Kretins" werden.
  • Ein angeblicher "Friede" durch verschiedene Organisationen wie der UNO und der Einheitsreligions-Organisationen werden als angebliches Friedensreich propagiert.
  • Unter Christen wird der "alleinige Glaube" ohne Selbstverleugnung, Stärkung der Liebe samt daraus hervorgehender Liebtätigkeit propagiert
  • Oder es wird erklärt, es wären schon alle im Geiste Gottes wiedergeboren, usw.

Siehe auch die Rubrik "Fragen zu Zeit" in der obigen Menüleiste.
 
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü