Obdachlosigkeit - A-SITE

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Obdachlosigkeit

Fragen zur Zeit > Werteverfall - was wird geliebt?
In Österreich sterben 
pro Jahr 
etwa 30 Obdachlose
an Unterkühlung!!

2009 waren 
etwa 337.000 Menschen 
ohne Wohnung!!

In Deutschland kann man die Zahlen 
in etwa x10 nehmen.

"Schau nie auf jemanden runter ohne ihm aufzuhelfen!"
Der Tod einer Obdachlosen. 

Magret: "Eine gute FB Bekannte. Ich nenne sie Luna. 

Ich beurteile und verurteile niemanden der obdachlos ist, weder weshalb, noch die Umstände - wieso. Luna war eine obdachlose Frau, die alles tat, und versuchte aus ihrer Situation rauszukommen." 

(Luna lebte in Frankfurt und machte dort eine Ausbildung.)

"Ich und ein paar FB Freunde wurden auf ihre Posts aufmerksam. Sie ging des öfteren in eine Bibliothek und dort konnte sie kurz ins Internet mit einem geschenkten Handy.
Wir paar FB Freunde von Luna unterstützten sie psychisch und auch durch Geldbeiträge damit sie das wichtigste besorgen konnte zum Überleben auf der Straße.

Sie lief von Amt zu Amt - keiner war zuständig. Sie versuchte ein Zimmer zu bekommen. Man wollte sexuelle Gegenleistung....

Ich selbst hatte fast 2 Jahre Kontakt mit ihr. Sie wollte unbedingt raus aus der Obdachlosigkeit, bekam aber nirgends Hilfe. Sie machte in dieser Zeit den Schulabschluss nach - in einem Zelt wohnend im Wald bei Kälte, Regen, Eis und Schnee. Manchmal hatte sie nur Wasser und Brezel zu essen. 1mal die Woche um 5 Euro warmes Essen. 

Im Obdachlosenheim wollte sie nicht bleiben, dort wurde Alkohol getrunken, Drogen genommen, als Frau bedrängt und obendrein bestohlen.
Sie durfte ihre letzten 10 Tage in einem Frauenhaus verbringen und wurde dann wieder auf die Strasse gesetzt. Es war Freitag und keiner war für eine Verlängerung zuständig.

Luna stand wieder bei Eiseskälte auf der Straße.

Hier einige Ausschnitte aus den letzten Tagen ihres Lebens. 
 
Es war der 9.2.2019, sie schrieb, dass ihre Kräfte schwinden. Sie starb in dieser Nacht einsam und alleine in einer eiskalten Nacht und noch kälterer Menschlichkeit. 

So etwas darf es in der heutigen Zeit nicht geben. Steht Bürokratie und Verwaltung über dem Leben eines Hifesuchenden.
Ich schäme mich für diese Gesetze und Menschen die diese machen.
Ich habe in mehreren Post um Hilfe gebeten. Nichts! Niemand meldete sich. Es ist unfassbar traurig!
Mögest du dort wo du jetzt bist Wärme, Liebe und Geborgenheit erfahren. Du bleibst in meinem unseren Herzen deine Freunde."
Was können Obdachlose aus spiritueller Sicht tun?

Prinzipiell streben spirituelle Menschen ohnehin nicht nach Reichtum - Auszusteigen ist ohnehin top! 
Auch die Ausbildungen und Teilnahmen bei Weltfirmen, die Unsinn treiben, sind ohnehin nicht mehr anzustreben!

Also warum nicht gleich ein neues Leben? So arg es klingt, aber eine Demütigung tut nach dem Anfangsschreck recht gut, denn sei ehrlich, hast du dich zuvor freiwillig gedemütigt vor Gott oder waren deine Wege nicht ganz so liebevoll? 

Was wie eine Niederlage vor der Welt aussieht, kann also durchaus der Beginn eines seelisch-geistigen Aufstiegs werden, den du sonst nie erreichen hättest können!

Und zwar ein sinnvolles Leben im Sinne der Ordnung Gottes - also gerne einbringen, geben... und das muss ja nicht materiell sein.
Die sündhaften Städte sollten auch nicht anziehend sein - warum nicht raus aus der Stadt? Am Land geht ein Miteinander ohnehin besser.

Vielleicht sagt dir ja Folgendes zu: Halte nicht auf Dauer daran, dass dich staatliche oder kirchliche Einrichtungen versorgen, oder hartherzige Reiche dir etwas geben sollen, das sind (meist) nicht die wirklich Guten im Sinne Gottes.

Sieh dich auch nicht als Opfer, sondern als Gewinner eines neuen spirituellen Lebens und erfreue dich der Wander- und inneren Wandlungsmöglichkeit.

Wenn du gerne die Menschen liebst, gnädig bist, und dich einbringen (nicht verkaufen) willst, so wird dir Gott dabei helfen.
Werde eine Art "Wandermönch", der Menschen erfreut und auch sich selbst besser kennenlernt!

Das Meisterspiel.
Gott hat dich berufen ein neuer Mensch zu werden, der aus den bisherigen verderbenbringenden materiellen Sehnsüchten, aus diesem Dämmerzustand "auszieht", um die inneren Hindernisse zu überwinden, und sich innerlich meistert. Dann kehrt er als neuer Mensch "zurück" und bewirkt ungeheuerlich viel Gutes und Sinnvolles.

Fühl dich nicht minderwertig, denn das sehen nur die Weltlichen so, und diese gehen innerlich unter. 
Verkauf dich auch nicht, mach dich nicht lächerlich!
Sondern lebe demütig und nach den wahren Herzenswerten - und die Gleichgesinnten im Herzen werden dir helfen!
Sprich sie an, wenn sie es nicht sofort bemerken, dass du Unterstützung brauchst, denn 

wir sind dazu da uns auf dem Weg zum Guten zu helfen!!

Manch einer wartet also geradezu auf dich, auch wenn er es nicht bewusst weiß!

Und dann kannst du dich nach und nach wirklich sinnvoll einbringen.
Nicht in die arge Industrie oder Politik, sondern in einen wahren Gemeinschaftssinn.
Was kannst Du aus spiritueller Sicht tun?

Respekt, warmes Essen, ein warmer Schlafplatz, ev. fehlende Kleidung, ev. ein Schlafsack - einfach fragen, was gebraucht wird.

Die links erwähnten Punkte erklären, wie man ein sinnvolles Leben führen kann, auch wenn und gerade weil man weltliche "Verluste" hatte.

Selbst ebenfalls froh sein, endlich etwas Sinnvolles tun zu können!

Wir sind dazu da uns auf dem Weg zum Guten zu helfen!!

Mach nur nicht den Fehler, dein barmherziges Herz zu übergehen und wegzusehen!



Eine zuerst traurige aber dann aufbauende Geschichte: "der Arme", der letztlich als Engel in den Himmel kommt.

Gott wertet im Gegensatz zur Welt folgendermaßen: Trennung Widder und Schafe. Was du den Armen tatest, tatest du Mir.
 
I GING Zeichen 56 - 

Der Wanderer

Der Berg (Gen) steht still, oben das Feuer (Li) flammt auf und verweilt nicht. 
Darum bleiben sie nicht beisammen. Fremde, Trennung ist das Los des Wanderers.

Das Urteil
Der Wanderer. Durch Kleinheit Gelingen.
Dem Wanderer ist Beharrlichkeit von Heil.

Als Wanderer und Fremdling darf man nicht schroff sein und hoch hinaus wollen. Man hat keinen großen Bekanntenkreis, darum darf man sich nicht brüsten. Man muß vorsichtig und zurückhaltend sein, so schützt man sich vor Übel. Wenn man gegen die andern zuvorkommend ist, so erringt man Erfolge. 

Der Wanderer hat keine feste Stätte, die Straße ist seine Heimat. Darum muß er dafür sorgen, daß er innerlich recht und fest ist, daß er nur an guten Orten verweilt und nur mit guten Menschen verkehrt. Dann hat er Heil und kann unangefochten seine Straße ziehen.

Das Bild
Auf dem Berg ist Feuer: das Bild des Wanderers.
So ist der Edle klar und vorsichtig in der Anwendung von
Strafen und verschleppt keine Streitigkeiten.

Wenn das Gras auf dem Berge abbrennt, so gibt es einen hellen Schein. Aber das Feuer verweilt nicht, sondern wandert der neuen Nahrung nach. Es ist nur eine rasch vorübergehende Erscheinung. 

Das Bild stellt auch einen inneren Prozess bezüglich raschem Wandern (und Wandeln) von innerem Groll zu innerem Frieden dar, wobei man an Streitigkeiten nicht hängen bleiben will.
 
1) Wenn der Wanderer sich mit kleinlichen Dingen abgibt,
so zieht er sich dadurch Unglück zu.
Ein Wanderer darf sich nicht entwürdigen und sich mit gemeinen Dingen am Weg abgeben. Gerade je niedriger und wehrloser seine Stellung nach außen hin ist, desto mehr muß er innerlich seine Würde wahren. Denn wenn ein Fremder denkt, dadurch freundliche Aufnahme zu finden, daß er sich zu Lächerlichkeiten hergibt, so irrt er sich. Die Folgen sind nur Verachtung und beleidigende Behandlung.
2) Der Wanderer kommt zur Herberge.
Er hat seinen Besitz bei sich.
Er erlangt eines jungen Dieners Beharrlichkeit.
Der Wanderer, der hier gezeichnet wird, ist bescheiden und zurückhaltend. Innerlich verliert er sich nicht selbst, darum findet er einen Ruheort. Nach außen hin verliert er nicht die Zuneigung der Menschen, darum fördern ihn alle, so daß er Besitz erwerben kann. Außerdem findet sich ein treuer und zuverlässiger Diener (Demut) in ihm, wie er für den Wanderer von unschätzbarem Wert ist.
3) Dem Wanderer verbrennt seine Herberge.
Er verliert die Beharrlichkeit seines jungen Dieners.
Gefahr.
Eigenwille. Ein gewalttätiger Fremder weiß sich nicht zu benehmen. Er mischt sich in Angelegenheiten und Streitigkeiten, die ihn nichts angehen. Dadurch verliert er seinen Ruheplatz. Er handelt gegen seine neu aufgekommene Demut. Wenn man als Fremder gegen die eigenen guten Eigenschaften vorgeht, so ist das sehr gefährlich.
4) Der Wanderer ruht an einem Unterkunftsort.
Er erlangt seinen Besitz und eine Axt.
Mein Herz ist nicht froh.
Ordnung, aber innerlich noch fremd. Hier ist ein Wanderer gezeichnet, der sich äußerlich bescheiden ist, obwohl er innerlich stark und vorwärtsdringend ist. Darum findet er wenigstens einen Unterkunftsort, an dem er weilen kann. Auch gelingt es ihm, Besitz zu erwerben. Aber er ist mit seinem Besitz nicht in Sicherheit. Er muß stets auf der Hut sein, bereit, sich zu verteidigen. Darum fühlt er sich nicht wohl. Es kommt ihm dauernd zum Bewußtsein, daß er ein Fremder ist in einem fremdem Land.
5) Er schießt einen Fasan, auf den ersten Pfeil fällt er.
Schließlich kommt dadurch Lob und Amt.
Ernsthaft in das gute Miteinander einordnen wollen. Die Staatsmänner auf Reisen pflegten sich bei den Fürsten durch das Geschenk eines Fasans einzuführen. Der Wanderer will hier in Fürstendienste treten. Er schießt zu diesem Zweck einen Fasan, den er beim ersten Schuß erlegt. So findet er Freunde, die ihn loben und empfehlen, und wird schließlich von dem Fürsten angenommen, der ihm ein Amt verleiht.
Oft kommen Verhältnisse vor, die einen veranlassen, in der Fremde seine Heimat zu suchen. Wenn man es versteht, die Lage zu treffen und sich in der rechten Weise einzuführen, so mag man einen Freundeskreis und Wirkungskreis auch in der Fremde finden.
6) Dem Vogel verbrennt sein Nest.
Der Wanderer lacht erst,
dann muß er klagen und weinen.
Er verliert die Kuh im Leichtsinn. Unheil!
Ungeduld beim Reifeprozess. Das Bild des Vogels, dem sein Nest verbrennt, zeigt den Verlust des Ruheorts. Wenn der Vogel beim Bau seines Nestes leichtsinnig und unvorsichtig war, so kann ihm dieses Unglück begegnen. So auch dem Wanderer. Wenn er sich gehen läßt in Scherz und Lachen und nicht mehr daran denkt, daß er ein Wanderer ist, so wird er später zu weinen und zu klagen haben. Denn wenn man im Leichtsinn seine Kuh, das ist seine bescheidene Anpassungsfähigkeit (und innere Ruhe), verliert, so ist das vom Übel.
 
 
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