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Buddhismus

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Im Buddhismus wird Gott nicht erkannt, damit auch keine Offenbarungen anerkannt.

Wenn es darin heißt, dass Glaube alleine nichts bringe, wird der Blindglaube als Glaube bezeichnet - und es ist tatsächlich besser zumindest soviel Erkenntnis zu gelangen wie im Buddhismus möglich ist, als nur blind irgendetwas zu glauben, wie es tatsächlich viele Christen handhaben und tief im Finsteren hängen. Wahrer Glaube ist hingegen Wahrheit die über die Erkenntnisse des Buddhismus steht.

Dennoch führt der Buddhismus nicht zur höchsten Erkenntnis, denn Gott (als Person) kann man ebenfalls erkennen, und zwar ebenfalls indem Hindernisse beseitigt werden und stattdessen Demut und auch die göttliche Art der Liebe (!) gesteigert werden, die Offenbarungen sind ja eben höhere Erkenntnisse aus bestimmten Eigenschaften, die diese innerlich ermöglichen.

Es ist daher ein großer Irrtum z.B. einen Buddha Gautama mit Jesus gleichzusetzen, ja sogar jeder Prophet, der Jesu Niederkunft ankündigte, hatte mehr Licht in sich. Und Johannes der Täufer war der erleuchtetste Mensch in der Welt - und dieser wies auf Jesus hin.

Der Buddhismus ist also keineswegs ein Weg bis zum höchsten Glück, auch wenn gute Aspekte dabei sind (von Gier und Hass befreien) - aber eben auch weitere Hindernisse, die man nicht einlernen sollte, wenn man in die wirklich höchsten Dimensionen vordringen möchte, was letztlich nur durch Hinwendung zum liebevollen Vater möglich ist.

Die Behauptung, dass jedes Lebewesen (immer) Angst vor dem Tod hätte, ist schlichtwegs falsch. So fußt etwa die Auferstehung Jesu auch darauf, keine Angst vor dem Tod haben zu brauchen. Auch Krshna zeigtte Wissen auf, welche die Angst als unnötig darstellt. Bei Tieren ist es so, dass die Seele selbst das Sterben beschließt, wenn das Ziel der Seele erreicht ist. Pflanzen habe je nach Einstellung des Menschen Angst oder keine Angst. Es steht also keineswegs stets der Körper und das Nichtsterbenwollen im Vordergrund. 

Die Wahrheit zeigte sich durch Jesus. Und wer sich daran stößt, der richtet sich selbst und kommt keineswegs zur Wahrheit, wie behauptet wird.
Das friedliche Herz ist auch so eine Bezeichnung. Der wahre Friede ist erst durch Erkenntnis Gottes und leben nach Seinen Eigenschaften vorhanden.
Im Buddhismus wird eine andere Art des Friedens gelehrt. 

Insgesamt wirkt eine stoische Art des "Friedens", bei dem einem nichts mehr aufregt, nicht im Sinne der Gesamtordnung sondern eine Flucht vom Leid. Wenn einem nichts mehr aufregen kann, kann vielmehr eine hartherzige Ignoranz zustandekommen. Liebe ist ja oft verpönt, und damit ist nicht "Verliebtheit" gemeint. Siehe auch "China Zoroaster" und "Japan Stoiker" (historisch). Dennoch wird auch das Mitgefühl immer mehr betont.

Buddhismus ist mehr so ein Mischmasch, Teile wurden von hier und da abgeschaut, vom Schamanismus, auch von Krshna, es gibt also viele Richtungen, aber Gott wurde bei den meisten Richtungen nicht respektiert.
Aber es gibt zumindest Richtungen, welche das Nirvana doch nicht als Nichts sehen, sondern dass der wahre höhere Wille bemerkt werden kann. Und damit kommt man schon dem wahren Weg näher!
Wenngleich irgendwann klar werden muss, dass wir nicht selbst die Wahrheit erwerben können, also selbst weise sein können, sondern dass sie uns gegeben wird. Und das geht erst, wenn der gebende Gott anerkannt wird statt sich selbst zu überhöhen und letztlich ein Dieb zu sein. Gott prinzipiell abzulehnen ist ja auch überhaupt kein offener Geist, sondern reiner Dogmatismus. Und ihn nach 2500 Jahren nicht erkannt zu haben ist nicht gerade ein besonderes Resümee.

Dennoch ist die Stufe der Wiedergeburt der Seele, genannt "Nirvana", möglich. 
Das ist nicht die Wiedergeburt im Geiste, die eine höhre Stufe ist und erst seit Jesu Kreuzigung und Auferstehen möglich ist.

Und das sind noch die besseren Praktiken im Buddhismus, wenn man dann noch ansieht, was da alles so praktiziert wird, sollte ins Grübeln kommen.

 
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