Unnötige Weltgelehrtheit - A-SITE

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Unnötige Weltgelehrtheit

Basics > Schule
Ein völliges Umdenken ist erforderlich!

Und so "brutal" es zuerst klingen mag, es stimmt!

Wozu mühsames Vollstopfen mit weltgelehrtem Unrat?

[STE 18.9] Ich sage zu euch: Machet euch durchaus keine Mühe der Welt wegen; denn sie ist derselben nicht wert! 

Warum stopfet ihr denn eure Köpfe mühsam mit allerlei weltgelehrtem Dreck an, 
so Ich euch das Gold des Lebens in Überfülle biete und geben will
so ihr die Welt lasset und Mich in eurem Herzen erfasset?


Das Gleichnis mit der Fruchternte

10] Was möchtet ihr denn zu einem Menschen sagen, welcher in seinem Garten einen Fruchtbaum hatte? Die Frucht dieses Baumes war reif, und der Mensch hätte sie leicht mit einer geringen Ausstreckung seiner Hand erreicht, und mit einem Finger angerührt, wäre sie in seiner Hand gewesen.

11] Was tat aber der törichte Mensch, um diese Frucht bequemer erreichen zu können und dadurch gewisserart zu zeigen, welch großen Wert er auf diese reife Frucht setze? Er ließ ein Fundament graben und unter der Frucht vom Fundamente aus einen Stufenaltar mauern, um auf demselben dann ganz bequem die reife Frucht zu erreichen. Der Altar ward fertiggemacht nach etlichen Wochen; aber unterdessen war die Frucht am Baum faul geworden, und so empfing er nach Vollendung seiner großen, törichten Mühe statt einer frischen und lebendigen eine faule und somit tote Frucht vom Baum.

12] Diesem törichten Menschen gleichen alle diejenigen, welche in der großen Gelehrtheit das Reich der Wahrheit suchen, welches mit einer geringen Erhebung des Herzens zu Mir so leicht und lebendig zu erreichen wäre. Solche Gelehrte machen und graben Fundamente über Fundamente und bauen dann aus denselben heraus mühsame und kostspielige Stufenaltäre, und sind sie mit denselben fertig geworden, so haben sie für all ihre Mühe und Arbeit nichts als eine tote und faule Frucht erreicht, welche weder für die Welt, noch viel weniger aber für den Geist irgendeinen Wert hat. Für die Welt nicht, weil diese sagt: „Wozu solche Unkosten und so viel Mühe wegen so geringer Prozente?“, und für den Geist noch weniger, weil dieser aus seiner Lebenssphäre spricht: „Ich kann nichts Moderndes und Totes brauchen!“

13] Die ehedem reife Frucht aber ist eben der wohlgeordnete Geist im Menschen. Wozu so viele Mühe, um den reifen Geist frei zu machen, was jeder mit einer ganz geringen Mühe, mit der Mühe eines Fingers erreichen kann? Wozu ganze Bibliotheken im Kopfe, wo das einzige: „Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!“ hinreichend genügt?
[STE 18.14] Ich brauche keine bewaffneten Heere, um die Teufel auszutreiben, sondern einen Finger nur, welcher ist Mein vollernstlicher Liebewille; desgleichen tuet auch ihr: Seid ernstlich liebewillig, und tuet den guten Rat, den Ich euch gebe, und ihr werdet ebenfalls mit der leichtesten Mühe aller Welt ledig werden, und Mein Reich wird sicher zu euch kommen lebendig! Amen. 
 
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü