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Toter, geistiger und himmlischer Mensch

Lebensübungen > Selbstprüfung
 
Merkmale von (geistig) toten, "geistigen" und "himmlischen" Menschen 
(nach Emanuel Swedeborg):

Weil man aber heutzutage nicht weiß, was der himmlische Mensch, kaum was der geistige, auch nicht was der tote ist, so darf ich zur Kenntnis des Unterschiedes kurz angeben, wie der eine und wie der andere beschaffen ist.

Erstens (Anerkennung):

  • Der tote Mensch erkennt kein anderes Wahres und Gutes an, als welches Sache des Leibes und der Welt ist, und dieses betet er auch an.
  • Der geistige Mensch erkennt das geistige und himmlische Wahre und Gute an, aber aus dem Glauben, aus dem er auch handelt, nicht so hingegen aus der Liebe.
  • Der himmlische Mensch glaubt und vernimmt das geistige und himmlische Wahre und Gute und erkennt keinen anderen Glauben an, als den aus der Liebe, aus der er auch handelt.

Zweitens (Zweck, Ausrichtung):

  • Die Zwecke des toten Menschen zielen bloß auf das Leben des Leibes und der Welt, und er weiß nicht, was das ewige Leben und was der Herr ist.  Und wenn er es weiß, so glaubt er es nicht.
  • Die Zwecke des geistigen Menschen zielen auf das ewige Leben und so auf den Herrn.
  • Die Zwecke des himmlischen Menschen zielen auf den Herrn und so auf Sein Reich und das ewige Leben.

Drittens (der innerliche Kampf):

  • Der tote Mensch, wenn er im (innerlichen) Kampf ist, unterliegt beinahe immer; und wenn er in keinem Kampf ist, so herrscht bei ihm Böses und Falsches und er ist Sklave (der Sünde). Seine Bande sind Äußeres, als: 
    • Furcht vor dem Gesetz, 
    • vor dem Verlust des Lebens, 
    • des Vermögens, 
    • des Erwerbs, 
    • des guten Namens um deswillen.
  • Der geistige Mensch ist im Kampf, aber er überwindet immer. Die Bande, von denen er betätigt wird, sind Inneres, und werden genannt Bande des Gewissens.
  • Der himmlische Mensch ist nicht im Kampf; und wenn Böses und Falsches anficht, so achtet er es nicht, daher er auch Überwinder genannt wird. Bande, von denen er angetrieben würde, hat er keine, die erschienen, sondern er ist freiseine Bande, die aber nicht erscheinen, sind die Vernehmnisse des Wahren und Guten. 
 
 
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