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Welcher Beruf ist heute noch sinnvoll?

Fragen zur Zeit > Strukturen für oder gegen die Menschen?
Keine Arbeit? Kommt darauf an!

16. Und am ersten Tage soll heilige Zusammenberufung und am siebenten Tage heilige Zusammenberufung bei euch sein. Keinerlei Arbeit werde an denselben getan. Nur was jede Seele ißt, darf bei euch zugerichtet (getanwerden.

(D.h. was die Seele geistig nährt, darf getan, "zugerichtet", "gearbeitet" werden. So wirkte auch Jesus liebtätig (Heilung, Hilfe, Lehre) - und wurde beschuldigt den Sabbat zu brechen. Sie verstanden den inneren Sinn des Wortes nicht. Zuerst dient der Sabbat als rituelle Einstimmung (es geht eigentlich nicht um einen Wochentag, sondern um die innerliche Änderung!), damit eben dann die Seelen genährt werden können! "Arbeit" ist in diesem Sinne Liebtätigkeit nach gesteigerter Demut und Liebe.)

Das Ungesäuerte als völlige Abkehr vom Hochmut, vom Sauerteig der Pharisäer

17. Und haltet das Ungesäuerte; denn an diesem selben Tage habe Ich eure Heerscharen aus dem Land Ägypten ausgeführt, und haltet diesen Tag in euren Geschlechtern als ewige Satzung.

(Die äußerliche Befreiung als Vorbild für die innerliche Befreiung. Das Ungesäuerte als Gegenteil vom Sauerteig der Pharisäer. Nur ein bischen Sauerteig verdirbt den ganzen Teig. Und so muss auch die Seele komplett vom Hochmut befreit werden, denn dieser ist die Büchse der Pandorra. Und wie damals die Kirchenoberen in den Abgrund führten, so sind sie auch heute hochmütig und ein verderbenbringendes Babylon, aus dem man ausgehen soll um nicht mit dem Sauerteig angesteckt und mitschuldig zu werden.)

18. In dem ersten, am vierzehnten Tage des Monats am Abend sollt ihr Ungesäuertes essen bis zum einundzwanzigsten Tage des Monats am Abend.

(Anzumerken ist, dass darin auch eine bestimmte entsprechende Mondphase enthalten ist.)

19. Sieben Tage soll kein Sauerteig in euren Häusern gefunden werden; denn jederder Gesäuertes ißt, dessen Seele soll aus der Gemeinde Israels ausgerottet werden, bei dem Fremdling, und bei dem Eingeborenen des Landes.

(Hört sich brutal an, wenn man es nicht innerlich versteht - denn worum geht es wirklich? Wer den Hochmut nicht besiegt, kann nicht die Eigenschaften "Israel" in der Seele haben, kann nicht von Gott in die rettenden himmlischen Eigenschaften geführt werden, weil er sich eben selbst den höllischen zuwendet.)

20. Nichts Gesäuertes sollt ihr essen, in allen euren Wohnungen sollt ihr Ungesäuertes essen.

(Wohnung = Seele, welche den Geist Gottes erfassen können soll)

2 Mose 12

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es zuerst die äußerlich rituellen Einführungen gab, die bereits den inneren Sinn enthalten haben. Auf diesen eigentlichen Sinn wurde durch Jesus dann hingewiesen. Je nachdem, in welchem Status jemand ist, braucht er noch mehr einführende Zeremonien, oder eben nicht mehr. Doch wer im Buchstäblichen steckenbleibt statt zu verstehen worum es wirklich geht, nämlich um die völlige Ablegung des Hochmuts und Stärkung von Demut und Liebe, um den innerlichen Himmel zu ermöglichen, vernichtet sich durch den Hochmut innerlich eigentlich selbst statt Befreiung vom Sündigen zu erlangen. Und die ewige Satzung ist der innere Sinn, der immer und überall gilt.


 
"Beruf" geht auf „berufen“ (mhdt. beruofen) zurück, einer Präfixbildung des Verbs „rufen“. 

Mittelalter

Wikipedia: Die Ständelehre des Mittelalters kannte die „vocatio interna“ und die „vocatio externa“. Im Mittelalter betrachteten insbesondere Theologen den Beruf unter zwei Teilaspekten, dem „inneren Beruf“ (lateinisch vocatio spiritualis oder vocatio interna) und dem „äußeren Beruf“ (lateinisch vocatio externa). Martin Luther übersetzte das lateinische vocatio als die Berufung durch Gott. „Jeder bleibe in dem Beruf, in dem ihn Gottes Ruf traf“ oder „Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde“ (1 Kor 7,20 EU). Er verwendete das Wort Beruf auch für den Stand, das Amt und die Arbeit des Menschen in der Welt. Luther hatte beide Aspekte zusammengefasst, weil für ihn Christen bei jeder Tätigkeit einer inneren und äußeren Berufung folgten. Diese innere Berufung mache jede Tätigkeit, auch die in der Familie, zum Beruf.[2] Vocatio interna ist die von Gott ausgehende innere Berufung einer Person zum heiligen Amt (Priester oder Mönch), die durch Gisbert Voetius in seiner „Politica ecclesiastica“ (1663–1676) neues Gewicht erhielt. Die innere Berufung ist das eingenommene geistliche Amt, die äußere Berufung betraf weltliche Berufsstände.

Nun hat Luther das mit "in dem Beruf bleiben" allerdings falsch verstanden, denn Jesus machte auch aus Fischern Menschenfischer. Jeder bleibe "in der Berufung, in der er berufen wurde" heißt vielmehr in der Demut (und Resonanz) zu bleiben, durch welche er den Ruf Gottes fassen konnte!

Säkularisierung und Zünfte drängten das göttliche Wirken zurück

Wikipedia: Im Rahmen der späteren Säkularisierung verschwanden die religiösen Bestandteile, während die soziale Verpflichtung im Rahmen der Arbeitsteilung erhalten blieb. Über Beruf und Berufsausbildung wurden in den Zünften die handwerklichen Aktivitäten gesteuert und die ständische Gesellschaftsordnung repräsentiert.

Man beachte hierbei auch die Freimaurerei

Änderung ab dem 19. Jhdt.

Wikipedia: Erst seit dem Übergang in das 19. Jahrhundert erhält der Begriff Beruf jenen Inhalt einer eine fachliche Qualifikation voraussetzenden, in der Regel mit einem Erwerbseinkommen verbundenen Tätigkeit. Beruf ist „der Kreis von Tätigkeiten mit zugehörigen Pflichten und Rechten, den der Mensch im Rahmen der Sozialordnung als dauernde Aufgabe ausfüllt und der ihm zumeist zum Erwerb des Lebensunterhaltes dient“.  

Das angeblich "Soziale" als der bessere Gott?

Der Beruf als Berufung von Gott samt dem in Seinen Augen für die Gemeinschaft sinnvollen Tätigkeiten ist also immer mehr der Unterordnung einer menschengemachten "Sozialordnung" gewichen. Dazu kamen die ausbeuterischen Eigeninteressen der Industriebosse. "Sozial" war ab dann der Bluff, zwar schon, aber nicht ganz so arg ausgebeutet zu werden. Also die selbsterschaffene Scheinopposition. Staat, Industrie und Kirchen spielten immer mehr zusammen. Und erst ab einem gewissen Grad gilt der moderne Arbeitssklave als Sklave.

Und dieses satanische ausbeuterische Spiel gegen die Bevölkerungen hat sich nun zur totalen Kontrolle von Tätigkeiten ausgeweitet, und sogar das Denken und Fühlen wird nun bevormundet. Stets unter dem Vorwand der "Qualitätssicherung", "Sicherheit" oder ähnlicher Schlagworte.

Wer ist 
 
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Industrie 4.0 - Anschließen, wenn man nicht zu "Verlierern" gehören will. Spreu trenne sich vom Weizen.

Akademie für Technikwissenschaften
Reine kognitive Intelligenz und "Sinnes"wahrnehmung hat bei Robotern Vorteile

2. Fließbandarbeit und Massenfertigung
3. Computerzeitalter, Datenerfassung
4. Digitalisierung, Vernetzung, KI

China arbeitet viel mit Robotern
Millionen Jobs werden in den nächsten Jahren wegfallen



 
Liebe "erarbeiten"

(Jesus:) Wie die Arbeit, so der Lohn! Liebe ist nicht ums Geld, sondern nur wieder um Liebe zu haben. Ich bin die Liebe Selbst und bin durchgehends um keinen andern Preis als nur wieder um Liebe zu haben. Durch Liebe habe Ich euch alle erkauft; daher fordere Ich von euch allen wieder Liebe. Wer Mir daher dienen will, der diene Mir in der Liebe, in der Ich für ihn am Kreuze gestorben bin; und wer zu Mir kommen will, der komme in der Liebe zu Mir, die am Kreuze für ihn blutete. (HG 1.2.11)

Warum wollet ihr denn nicht lieber werden Meine Kinder? O welche Mühen und anstrengende Arbeiten kostet es euch, um euch zu erwerben das vom Schweiße eurer Hände triefende Brot Adams, das dazu noch besudelt ist vom Geifer der Schlangen und getränkt vom Gifte der Nattern, und damit ihr euch in eurem Unmaße den Tod zeitlich und dann auch ewig eresset! (HG  1.12.1)

Wird nun verständlich, was der Unterschied zwischen Kain und Abel war? Und warum Gott mit Kain nicht zufrieden war? Weil er nicht lieben wollte.


Arbeit
- Die sechs Tage Arbeit bedeuten den Kampf gegen das Fleisch und seine Begierden. 
- Die Kämpfe des Herrn mit den Höllen werden im WORT Arbeiten genannt. 

Der Arbeitsmann und auch der Künstler übt Liebtätigkeit, wenn er seine Arbeit recht und redlich fertigt.


Beschäftigung
der Gemüter der Engel im Himmel.


 
 
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