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Unterschied Beurteilung und Verurteilung

Lebensübungen > Umgang mit Menschen
Das Licht Gottes in uns erhellt die Dinge.
Es ermöglicht ein Beurteilen aus dem Geiste.

Hochmut und Besserwisserei unterdrücken das Licht.
Interpretationen sind kein richtiges Beurteilen.
 
Es gibt weltliche Beurteilung, etwa in der Schule, und spirituelle Beurteilung, wo man spirtuell steht, und welche Folgen was hat.

Gott sagt, es soll uns nicht wichtig sein, was die Welt von uns denkt, sondern was Er von uns hält!
Das ist schonmal das erste schwierige Hindernis für die Mitläufer, Helden der Welt und Süchtigen nach weltlicher Karriere.

Also Gott schaut, was unser Herz liebt. Wir können letztlichn nicht zweien Herren dienen, auch wenn zuerst "zwei Wölfe in uns kämpfen".

Und weiters warnt Er, dass nicht jemand mit Balken vor den Augen dem Nächsten den Splitter aus dem Auge ziehen wollen soll.

Und dass gewisse Dinge eben nur der Vater im Himmel weiß.

Kann also kein Mensch beurteilen, wie ein anderer innerlich ist - aber kann man dann überhaupt passend helfen?

Die Angelegenheit ist so: 

Der (alte) Mensch kann es nicht, er hat noch den Balken vor Augen.

Aber durch den gegebenen Geist Gottes in sich kann er es! Der Vater ist die Liebe in uns!

Das heißt, der Mensch muss Gott den Weg in sich bereiten, also demütig und liebevoller werden, barmherzig wie der Vater im Himmel. 

Weil der Mensch somit wirklich ohne Selbstliebe helfen möchte, und es somit nicht missbauchen möchte, bekommt er auch Geistesgaben.

Also, BEurteilen zu können, was welche Folgen hat, ist für die Liebtätigkeit sehr wichtig. Sonst kann man nicht tiefgehend helfen. 

VERurteilen ist nicht, was viele meinen, zu sagen, dass etwas schlechte Folgen hat, sondern wenn man den Menschen nicht mehr liebt - statt nur eine Abneigung gegen sündhaftes Verlangen zu haben, das man den Menschen allerdings dennoch zugestehen muss (freier Wille). Es gilt also den Menschen weiterhin zu lieben und gerade deswegen erklärt man aus dem Geiste (und nicht durch nur scheinbar weise Interpretationen von Gelesenem, was noch die Balken sind) die Zusammenhänge, was schlechte Folgen hat.

Die Ausübung der zerstörerischen Sünden ist einerseits durch die Weltgesetze beschränkt (sollte zumindest so sein, hat sich aber verschlechtert) und andererseits ruiniert es den Menschen innerlich so lange, bis das Maß voll ist.

Das Mahnen durch jemanden, der nun wirklich schon durch den Geist sieht, und nicht nur glaubt, dass er sieht, ist also eine sehr wichtige Angelegenheit und keineswegs Hochmut.
Hochmütig sind hingegen jene Scheingläubigen, welche die wahren Mahner Gottes kritisieren.

 
 
 
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